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Das war die Ennstal-Classic 2021 - Quotes und Insights

Über 800 Kilometer durch die schönsten Gegenden Österreichs, 227 Teams aus 15 Nationen, angereist trotz teils mühsamer Einreise-Bestimmungen für Fahrer und Autos. 6 Ladies-Teams, eines davon auf dem zweiten Gesamtrang. Feinstes Sommerwetter bei moderaten Temperaturen: Die Ennstal-Classic 2021 war ein Erlebnis.

„Es ist ein Wunder, dass diese Ennstal-Classic überhaupt stattfindet." So begrüßte Veranstalter Helmut Zwickl die zur Eröffnungsnacht im Imlauer Hotel Schloss Pichlarn versammelten Teilnehmer, Freunde und Fans der Ennstal-Classic 2021. Tatsächlich mussten für den Event dank der COVID-Pandemie Entscheidungen zu einem Zeitpunkt getroffen werden, an dem noch lange nicht feststand, ob eine Veranstaltung dieser Größenordnung überhaupt stattfinden kann, im Sommer 2021.
Aber letztlich ging alles gut. Sogar sehr gut. Bloß die Unwetter im Vorfeld des Events waren der Routenführung reingegrätscht - die Etappe von Bad Ischl nach Schladming über die Postalm musste verlegt werden, die Straße war weggebrochen. Aber die neue Route über den Pass Gschütt am Hallstätter See begeisterte selbst langjährige Teilnehmer als frische Alternative.
Und zeigte, dass es noch mehrere Routen zu entdecken gibt, was eine fröhliche Vorschau auf die nächsten Jahre gibt. Speziell das nächste Jahr, wo die 30. Ausgabe der Ennstal-Classic ansteht, von 20. bis 23. Juli 2022.
Zum bereits vierten Mal hat das Gespann Friedrich Radinger/Thomas Wagner auf Mini 1275 GT die Ennstal-Classic gewonnen. An zweiter Stelle und damit erstmals unter den Top-Drei: Ein reines Damenteam. Die Geschwister Margarita und Magdalena Voglar auf Alfa Romeo Giulia TI konnten die Rallye weitgehend fehlerlos absolvieren, im nächsten Jahr fahren die beiden auf Sieg.
Weiters im Feld: Zahlreiche Promis aus der Welt des Rennsportes und der Szene der Promis. Als traditionelle Starter gelten Evergreen Peter Kraus, die Rennlegenden Rauno Aaltonen und Dieter Quester, Manager Sigi Wolf oder der ehemalige McLaren-Rennleiter Jo Ramirez. Aber auch Formel 1-Crack Mark Webber, Tatort-Kommissar Richy Müller, LeMans-Sieger Timo Bernhard, VW-Motorsportchef Fritz Enzinger und Rallye-As Simo Lampinen säumten das Starterfeld der heurigen Ennstal-Classic.
Die Champions-Night am Samstag abends ging mit einer emotionalen Siegerehrung unter der gekonnten Moderation von Servus-TV-Formel 1-Moderator Andreas Gröbl über die Bühne, auf eine rauschende Party wie einst wurde diesmal aus bekannten Gründen verzichtet, dennoch gab sich die Ennstal-Classic 2021 in Anwesenheit fast aller Starter und auch Gröbmings Bürgermeister Thomas Reingruber einen feinen Ausklang an der Bar, die dem notwendigen Abstand zwischen den Feiernden geschuldet, entsprechend vergrößert wurde.
Bevor es aber zur Jubiläums-Ennstal-Classic 2022 geht möchten wir noch ein weiteres Datum in Erinnerung rufen, bei dem wir uns hoffentlich zahlreich wiedersehen: von 6. bis 8. Jänner 2022 tritt die winterliche PLANAI-CLASSIC auf die Bühne der Oldtimer-Sport-Welt…

Und hier noch eine kleine Sammlung der besten Sager bei der Ennstal-Classic 2021:
Achim Stejskal, Leiter Porsche Museum Stuttgart:
„Die Ennstal-Classic ist unser motorsportliches Wohnzimmer."
Helmut Eggert, Markenleiter Porsche Österreich:
„Frei nach dem Motto 'Der Zeit ihre Kunst und der Kunst ihre Freiheit' ist jedes dieser Autos, die wir hier fahren, war zur seiner Zeit die absolute Spitze in Sachen Technologie. Damit können wir einen Bogen zu heute, etwa zur Modellpalette von Porsche, spannen und sehen gleichzeitig, wie wichtig die Historie ist, um Fortschritt zu ermöglichen. Im goetheschen Sinne stellen wir hier die Reise in den Vordergrund, nicht das Ankommen."
Jens Svete, Geschäftsführer Scuderia Gohm, einziger offizieller Ferrari Händler in Österreich:
„Oldtimer wie diese hier zu bewegen ist noch echtes Autofahren. Heute werden Autos handlebar gemacht, bei den alten Autos zählt noch Muskelkraft."
Harald Kilzer, Vredestein Österreich:
„'Rock the Road, Feel the Freedom, Experience the Drive' - dieser Slogan von Vredestein trifft auch zu 100 Prozent auf die Ennstal-Classic zu."
Dieter Quester, Rennlegende:
„Gwinnen schreibt man heuer leider ned mit Q ..."
Margarita Voglar, Zweitplatzierte Ennstal-Classic 2021
„Bislang haben wir von unserem Vater gelernt, ab jetzt kann der Vater von uns lernen."
Thomas Reingruber, Bürgermeister von Gröbming:
„Der Werbewert für Gröbming und das Umland ist enorm. 25.000 Nächtigungen sprechen eine deutliche Sprache."
Andreas Gröbl, Servus TV-Formel 1-Mann und Moderator der Ennstal-Classic:
„Die Ennstal-Classic ist wie eine Wunderwelt, in die man jedes Jahr eintaucht. Man sieht selten so viele glückliche Gesichter, erreicht mit so einfachen Mitteln: Ein Oldtimer, an dessen Steuer man ein wenig in die Vergangenheit abtauchen kann."
Ernst Hausleitner, ORF Formel-1-Moderator:
„Man darf, weder in der Formel 1 noch in der 'normalen' Autowelt auf die Historie vergessen. Sie spielt eine viel größere Rolle als man annehmen mag."
Barbara Eibinger-Miedl, Landesrätin für Wirtschaft, Tourismus, Europa, Wissenschaft und Forschung:
„Die Branche ist im Umbruch, Technik ändert sich, wir werden künftig emissionsfreie Autos fahren, da wird vor allem in der Steiermark sehr viel in die Zukunft geschaut. Aber all das bedeutet nicht, dass man die Vergangenheit verteufeln muss. Klassikveranstaltungen und diese Autos mit ihrer großartigen Geschichte üben eine große Faszination aus, auf alle Leute, auch auf mich."

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