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Hans Joachim "Strietzel" Stuck bei der Planai-Classic

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Deutschlands populärste Rennfahrer-Ikone startet auf einem Käfer vom VW-Werk.

Hans Joachim Stuck, Jahrgang 1951, ist sicher die schillerndste und lustigste Persönlichkeit der Vollgasbranche. Dank seines Talents wurde und blieb er einer der besten Allround-Rennfahrer der Welt. Ob Porsche, Audi, BMW, ob 1000 PS starke Turbo-Prototypen oder Renn-Tourenwagen, ob IMSA oder Deutsche Meisterschaft, ob Le Mans, Daytona, Sebring oder Interserie, ob Sportwagen-WM oder ITC: Stuck war wie ein wertvoller, guter Wein, der mit den Jahren immer besser wurde. Seine Heldentaten sind Legenden. Nelson Piquet, immerhin ein dreifacher Weltmeister, war fassungslos, wie schnell sein Co-Pilot Hans Stuck mit einem 800 PS starken Turbo-BMW M1 am Nürburgring fahren konnte, da kam selbst Piquet nicht mit.  

Er fuhr 71 Formel 1 Grand Prix, er hatte meist richtige Gurken und nie ein konkurrenzfähiges Auto. Von seinen unzähligen Siegen greifen wir nur diese raus:
1985 Langstrecken-Weltmeister auf Porsche, Sieger in den 24 Stunden Rennen von Le Mans (1986, 87), Nürburgring (1998, 2004), Dubai (2006).

Seit 2008 ist er Motorsport-Berater und Galionsfigur im VW-Konzern, als solcher gelang es ihm für die Planai-Classic einen Mille Miglia-Käfer loszueisen. Mit ihm im Cockpit sitzt sein Sohn Ferdinand 25, der genau wie sein Bruder Johannes die Rennfahrer-Gene vom Vater geerbt hat und 2011 die Deutsche GT-Meisterschaft gewinnen konnte.