Offizielle Fotoseite der Ennstal-Classic:  (© Ennstal Classic)
<<  zur News Übersicht

  3 · 4 · 5 · 6 · 7    

Stars and their first cars

Wir haben die Promis und Top-Teams der Planai-Classic 2018 gefragt, womit ihre automobile „Karriere“ begonnen hat und was sie schon immer einmal in der Garage haben wollten.

Michael Hintermayer & Fabian Bonora
Fotos: Planai-Classic / Martin Huber & GEPA pictures / Markus Oberlaender

Rudi Roubinek: „Natürlich! Ein Opel Kadett B, Baujahr 1969. Das Auto war so alt ich, das hat mir damals mein Onkel geschenkt.“

Christian Clerici: „Das war ein silbergrauer Alfa Bertone 2000 Coupe. Das habe ich damals im zehnten Bezirk erworben, natürlich die erste Adresse für den seriösen Autokauf. Wie wir damals, als ich dann die finanziellen Mittel hatte, festgestellt haben, wurde das Auto aber von einem blinden Schlosser gespengelt, aber von einem wirklich begabten Konditor gekittet. Aber damals hast du halt unterschrieben „wie besichtigt, so akzeptiert“ und bist weggefahren.“

„Es war eine unfassbare Leiche dieses Auto, aber ich habe es geliebt. Ich habe es komplett zerlegt und restauriert. Leider ist es damals in einer Scheune die abgebrannt ist den Weg des Irdischen gegangen.“

Rudi Stohl: „Sicher kann ich mich daran noch erinnern. Das war ein Opel Rekord B2. Den hab ich allerdings ein paar Mal neu aufbauen müssen, da ist mir nämlich einige Male das Talent ausgegangen. Den hab ich aber auch gleich getunt – ich hab ein paar Ferrari-Zeichen vorne montiert.“

Helmut Zwickl: „Mein erstes Auto war ein Porsche 356 Roadster, der 1600er – weil es einfach das beste GT-Auto damals war. Das war im Jahre 1963. Den hatte ich ein gutes Jahr, dann habe ich den Porsche gegen einen Lotus Elan getauscht. Das war das Staatsmeister-Auto von Rolf Markl.“

Andreas Aigner: „Ein 6N Polo GTI 16V – das weiß ich noch ganz genau. Der ist auch schon vier Monate bevor ich überhaupt den Führerschein hatte in der Garage gestanden und hat sehnsüchtig darauf gewartet, dass wir fahren. Privat ist er nie am Dach gelegen, aber im Renneinsatz lag er einige Male am Dach.“

Andreas Gröbl: „Das war ein Citroen 2CV, Baujahr 1979, in Gelb mit blauen Kotflügeln und 29 PS – luftgekühlt natürlich. Den hat man auch schon von eineinhalb Kilometern entfernt gehört. Das war herrlich zu fahren, vor allem die Stechschaltung. Alle Freunde sind immer ausgezuckt, wenn man in die Kurve gefahren ist, weil der eingefedert hat, dass jeder meinte du überschlägst dich gleich. Ich bin damals viel nach Innsbruck gefahren, da hab ich sechs Liter Benzin und zweieinhalb Liter Öl. Den hab ich damals im Jahr 1988 um 18.000 Schilling in Tulln gekauft – also ungefähr so viel wie ein iPhone X heute kostet.“

Michael Glöckner: „Einen Renault R5 TS. Den hatte ich ganze drei Jahre und zwar Gott sei Dank nur einmal in der Schneewechte.“

Pius Weckerle: „Mein erstes Auto war ein 58er Opel Karavan mit Panorama-Scheiben.“

Rauno Aaltonen: „Das erste Auto was ich gefahren bin war ein Acht-Zylinder Buick von 1938 von meinem Vater – da war ich damals sechs Jahre alt. Als ich dann 16 wurde, habe ich einen Mercedes 170 S bekommen, weil mein Vater Mercedes-Händler war.“

Was war eigentlich dein Traum- bzw. Lieblingsauto – egal ob besessen oder nicht?

Rudi Roubinek: „Alle Autonarren werden sich da einig sein, dass das nicht nur ein einziges Lieblingsauto sein kann. Doch ein Auto welches ich sehr gerne einmal besitzen würde, wäre ein alter Lotus Elan.“

Christian Clerici: „Die wirklich ganz großen Traumautos kann ich mir nicht leisten. Ansonsten hab ich aber alles was ich brauch. Zum Beispiel meinen BMW M6 aus dem Jahre 1986, den wollt ich immer schon haben und das war eine gescheite Investition. Zudem hab ich halt noch meine Amis.“

Rudi Stohl: „Ich hab keinen Traum für sowas. Die Ladas waren allerdings schon ein ganz entscheidender Wegbegleiter für mich. Über dieses Auto haben alle immer gelacht, nur wenn sie im Ergebnis dann vor ihnen waren, dann ist ihnen das Lachen vergangen.“

Andreas Aigner: „Das kann man nicht beantworten, weil das gibt es einfach nicht. Wenn man alles abdecken möchte, also schnell fahren, lustig fahren, Schnee fahren, dann müssten mindestens fünf Autos in der Garage stehen.“

Helmut Zwickl: „Meine Traumautos besitze ich alle. Angefangen mit dem Lamborghini Islero, dann der Porsche Turbo aus dem Jahr 1986, sowie der Ferrari Maranello aus 1997. Zudem habe ich ein wahres Unikat, einen Porsche 1500er Spider.“

Rauno Aaltonen: So etwas gibt es nicht. Ich weiß genau wie es sein sollte, das wäre allerdings viel zu lang zu erzählen. Aber lass es mich wie die Römer ausdrücken: „Quod licet Iovi, non licet bovi“.

Andreas Gröbl: „Ganz klar Ford Mustang GT in einer Hybrid-Version. Auch wenn das komisch klingt, für Straßenautos kann ich mich fast nicht erwärmen, denn ich war immer ein Monoposto-Fan - Ferrari 312 T4 von Niki Lauda zum Beispiel. Aber vom berühmten Sechs-Rad-Tyrell P34 und einem Beatrice Lola aus 1985 hab ich mir sogar damals aus Holz selbst ein Modell gebastelt. Denn auf der Straße bin ich dem Jarno Trulli sehr ähnlich, ich fahre nämlich wie eine Großmutter. Ein Auto muss einfach ökonomisch vertretbar sein.“

„Ich bin allerdings vom Mustang-Virus befallen und wenn ich unendlich viel Geld zur Verfügung hätte, wäre es irgendwas zwischen Baujahr 65-72 zulegen – in blau mit weißen Streifen vorne drüber, oder in einer Gulf-Lackierung. Das wärs.“

Michael Glöckner: „Eine Renault Alpine A110 1600 16V. Das war damals in meiner Jugend das Traumauto, aber es ist leider nur der R5 geworden. Wenn Geld keine Rolle spielt, dann wahrscheinlich eine Giulia Quadrifoglio, aber wenn ein Porsche in der Garage steht, kann das auch nie schaden.“

Pius Weckerle: „Die Autos die ich wollte, habe ich bekommen. Bis auf einen: Den BMW 2002 tii und zwar als Touring, den wollte man mir damals nicht verkaufen, aber den hab ich mir jetzt zugelegt.“

starsandcars1
starsandcars2
starsandcars3
starsandcars5