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Der Star der Planai-Classic: Hans-Joachim Stuck

Er zählt zu den populärsten Rennfahrern, die Deutschland je hatte. Bei der Planai-Classic ist er auf einem VW-Käfer der Star.

Hans-Joachim Stuck ist Jahrgang 1951, geboren in Garmisch-Partenkirchen. Schon sein Vater Hans Stuck war eine Rennfahrer-Legende in der großen Zeit der Auto Union-Silberpfeile.

Der „Strietzel“, wie ihn seine Freunde nennen, fuhr zwischen 1974 und 1979
74 Formel 1 Grand-Prix auf March, Brabham, Shadow und ATS, aber er hatte nie ein konkurrenzfähiges Auto, so dass es nur zu zwei Podestplätzen reichte. „Strietzel“ jedoch war ein Allround-Rennfahrer, seine wahren Qualitäten zeigte er in den großen Sportwagenrennen: Er wurde 1985 Langstrecken-Weltmeister auf Porsche, 1986 und 1987 gewann er die 24 Stunden von Le Mans auf Porsche.

Bereits 1974 wurde er Vize-Europameister in der Formel 2.

1986 gewann er die 12 Stunden von Sebring mit Jo Gartner und Bob Akin auf Porsche 962, 1988 mit Klaus Ludwig. Dreimal gewann er das 24 Stunden Rennen am Nürburgring (1970, 1998, 2004). 1990 holte er sich die Deutsche Tourenwagen-Meisterschaft DTM auf einem Audi V8. Fragt man ihn heute, aus welchem Rennen er seine größte Befriedigung schöpfte, sagt er:  „Das war beim zweiten Le Mans Sieg, da startete ich eine Aufholjagd in der ich vier Stunden in einem Stück am Steuer saß“. Den Tiefpunkt erlebte er ebenfalls in Le Mans, „als ich eine Stunde lang am Wrack des Jo Gartner Porsche vorbeifuhr, ohne zu wissen dass er tot war. Als ich es beim Fahrerwechsel an der Box erfuhr, wollte ich nicht mehr weiterfahren...“

Bei der Planai-Classic fährt Stuck einen VW-Käfer aus dem Classic Stall des VW-Werks Wolfsburg. Die Beliebtheit von „Strietzel“ resultiert aus seinem Auftreten: er ist immer ansprechbar, sein Schmäh und Humor ist in der Vollgasbranche einzigartig.

Foto (c) Martin Huber

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